Wir entwickeln Lehrmaterialien, Faktenchecks und Analysen zu Polizeiarbeit, Grundrechten und demokratischer Sicherheit. Denn: Eine informierte Öffentlichkeit ist die Grundlage für Veränderung.
Wir schaffen Räume für Begegnung – ob in Workshops, Podien oder digitalen Formaten. Wir bringen Betroffene, Polizei, Politik und Zivilgesellschaft zusammen: Für mehr Verständnis und echte Beteiligung.
Wir erarbeiten Impulse und Konzepte zu einer neuen Definition von Sicherheit und Freiheit. Wir mischen uns ein und fragen kritisch: Welche Rolle soll die Polizei künftig in einer gerechten Gesellschaft spielen?
Chris beschäftigt sich beruflich damit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und unterschiedliche Perspektiven zu einem gemeinsamen Verständnis zusammenzuführen. Bei BetterPolice bringt er diese Erfahrung aus zivilgesellschaftlicher Perspektive in den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Gesellschaft ein.
„Nachhaltige Veränderung entsteht nicht allein durch gute Ideen, sondern dadurch, dass Menschen sie verstehen und mittragen. Deshalb interessieren mich weniger einzelne Maßnahmen als die Frage, wie komplexe Zusammenhänge verständlich werden und unterschiedliche Perspektiven zu einem gemeinsamen Verständnis finden.“
Chris beschäftigt sich beruflich mit der Gestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen – immer mit dem Ziel, Komplexität greifbar zu machen und Verständigung zwischen unterschiedlichen Perspektiven zu ermöglichen.
Bei BetterPolice bringt er bewusst eine zivilgesellschaftliche Perspektive ein. Sein Schwerpunkt liegt darauf, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern.
Martin betont, dass Polizeiarbeit die ganze Gesellschaft betrifft. Er bringt bei BetterPolice die zivilgesellschaftliche Perspektive ein und wirbt für eine faire, transparente und demokratisch kontrollierte Polizei.
“Die Polizei betrifft uns alle – auch, wenn wir im Alltag vielleicht wenig mit ihr zu tun haben. Gerade deshalb lohnt es sich, hinzuschauen und sich mit ihrer Arbeit auseinanderzusetzen. Denn eine Polizei, die fair, transparent und im Sinne der Demokratie handelt, ist keine Selbstverständlichkeit – sondern etwas. wofür wir als Gesellschaft gemeinsam Verantwortung tragen.”
Martin ist Musiker und Komponist. Er engagiert sich in der Klimagerechtigkeitsbewegung und unterstützt BetterPolice als Teil der Zivilgesellschaft. In krisengeplagten Zeiten sieht Martin im Aufbau starker Netzwerke die größte gesellschaftliche Kraft.
Kai ist Bundespolizeibeamter in Ostdeutschland und steht für eine solidarische, menschenorientierte und klar antifaschistische Polizeiarbeit. Ihn treibt die Überzeugung an, dass Sicherheit nur dann gerecht ist, wenn sie nicht auf Ausgrenzung, Härtefantasien oder Feindbildern beruht, sondern auf Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er glaubt an Würde, Gleichwertigkeit und soziale Gerechtigkeit.
“Im Lebenslauf wird Mutterschaft oft als Lücke gelesen. Tatsächlich können Mutterschaft und Elternzeit Fähigkeiten stärken, die wir auch von Führungskräften erwarten: Priorisieren, organisieren, kommunizieren, Konflikte aushalten, Verantwortung tragen. Warum sind dann gerade in der Polizei so wenige Frauen in Spitzen- und Leitungsfunktionen vertreten?”
Kai ist Bundespolizeibeamter in Ostdeutschland und steht für eine solidarische, menschenorientierte und klar antifaschistische Polizeiarbeit. Ihn treibt die Überzeugung an, dass Sicherheit nur dann gerecht ist, wenn sie nicht auf Ausgrenzung, Härtefantasien oder Feindbildern beruht, sondern auf Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er glaubt an Würde, Gleichwertigkeit und soziale Gerechtigkeit. Er hat ein Impulspapier zur Mutterrolle in der Polizei geschrieben – lies doch mal rein, Du findest es unter „Material“.
Bahar ist Lehrerin und Dozentin und arbeitet zu institutionellem Rassismus, besonders in der Polizei. Sie bringt konsequent die Perspektive von Rassismus betroffenen Menschen ein und stärkt bei BetterPolice die kritische, grundrechtsorientierte Auseinandersetzung mit Sicherheitsbehörden.
„Sich für eine bessere Polizei einzusetzen heißt für mich, den Rechtsstaat ernst zu nehmen: Eine Polizei, die institutionellen Rassismus anerkennt, aufarbeitet und strukturell verändert, stärkt das Vertrauen der Menschen, die ihren Schutz am dringendsten brauchen. Dafür müssen wir kritische Expertise, Erfahrungswissen und konkrete Veränderungsvorschläge zusammenführen“
Bahar Aslan ist ausgebildete Lehrerin für Englisch und Sozialwissenschaften und Dozentin an einer Universität in Nordrhein-Westfalens. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Schule, Hochschule und Zivilgesellschaft und ist in der rassismuskritischen Bildungsarbeit aktiv. Zuvor war sie in der Aus- und Fortbildung von Polizeibediensteten tätig.
In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit institutionellem Rassismus und den Folgen für das Vertrauen in staatliche Institutionen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Polizei sowie auf der Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex und rechten Strukturen.
Holger ist seit 32 Jahren im Dienst der Landespolizei Baden-Württemberg. Nach langjähriger Tätigkeit in den Bereichen Jugend- und Rauschgiftkriminalität ist er heute in der Einstellungsberatung tätig. Privat engagiert er sich unter anderem in der Flüchtlingshilfe.
„Die rechtsextremen Tendenzen innerhalb der Polizei erschüttern mich zutiefst. Zwar bilden die demokratisch Denkenden in meiner Dienststelle glücklicherweise die deutliche Mehrheit, doch ich spüre, wie verfassungsfeindliche Strömungen durch eine falsch verstandene und einseitige Toleranz im Kollegenkreis zunehmen. Wir als Polizist*innen stehen in der Pflicht, unsere wehrhafte Demokratie aktiv zu verteidigen.“
Holger ist seit 32 Jahren im Dienst der Landespolizei Baden-Württemberg. Nach langjähriger Tätigkeit in den Bereichen Jugend- und Rauschgiftkriminalität ist er heute in der Einstellungsberatung tätig. Privat engagiert er sich in der Flüchtlingshilfe, als Fußballtrainer und ist parteilos in der Kommunalpolitik aktiv. Bei BetterPolice unterstützt er das Integrationsteam. Sein Ziel ist es, Kolleg*innen zu stärken, die sich bei den Themen demokratische Werte, Rassismus, Sexismus und Frauenrechte allein gelassen fühlen.“
Vera ist Sozialwissenschaftlerin und Kriminologin und seit Jahrzehnten in der Sozialen Arbeit aktiv. Mit ihren Erfahrungen aus Kooperation und Konflikt mit der Polizei setzt sie sich bei BetterPolice für eine gewaltfreie, respektvolle und möglichst machtarme Kommunikation zwischen Polizei und Bürger*innen ein.
“Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Polizistinnen und Polizisten gemacht und ich habe sehr schlechte Erfahrungen durch unangemessene verbale und körperliche Gewaltanwendung von Polizistinnen und Polizisten gemacht. Mein Anliegen ist eine gewaltfreie, respektvolle und nicht machtgeprägte Kommunikation und Interaktion zwischen Polizei und Zivilgesellschaft.“
Vera ist Sozialwissenschaftlerin und Kriminologin und seit über 40 Jahren in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit tätig. Sowohl beruflich als auch privat – Vera ist Unterstützerin der ehemals Letzten Generation, jetzt Neuen Generation – erlebte sie immer wieder sowohl Kooperationen mit der Polizei als auch Konfrontationen.
Paul war Bundespolizist, hat Jura studiert und befindet sich derzeit im Rechtsreferendariat in Berlin. Er setzt sich bei BetterPolice für Rechtsstaatlichkeit, Hinweisgeberschutz und eine Polizei mit funktionierender Fehlerkultur und echter Transparenz ein.
„Die Polizei übt das staatliche Gewaltmonopol aus. Die damit einhergehenden Befugnisse können tief in die Grundrechte von Menschen eingreifen. Zum Schutz aller ist daher eine positive und funktionierende Fehlerkultur in der Polizei für mehr Rechtsstaatlichkeit unbedingt nötig. Um sich zeitgemäß weiterentwickeln zu können, muss die Polizei sich insgesamt für ihre Beschäftigten, die Forschung und die Allgemeinheit öffnen.“
Paul war Bundespolizist und arbeitete in unterschiedlichen Bundespolizeiinspektionen. Danach studierte er Rechtswissenschaften in Münster sowie Berlin und schloss dort sein erstes Staatsexamen ab. Seit Februar 2025 befindet er sich im Rechtsreferendariat. Zwischenzeitlich arbeitete Paul bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. unter anderem im Projekt „MachMeldung!“ für einen besseren Hinweisgeberschutz in der Polizei.
Oliver ist seit vielen Jahren Polizist in Berlin und Gründer von BetterPolice. Er macht auf rechtsextreme Strukturen, Rassismus und Gewalt in der Polizei aufmerksam und bringt diese Innensicht in die gemeinsame Arbeit für eine demokratische, menschenrechtsorientierte Polizei ein.
„Die Polizei verfolgt keinen Selbstzweck! Wir brauchen eine Polizei – aber nicht diese. Unsere Demokratie braucht Verfassungshütende, die fest auf den Werten von Grund- und Menschenrechten steht. Doch aktuell wird die öffentliche Debatte von rechtskonservativen Stimmen dominiert, sie werden gar als Experten wahrgenommen. Dem wollen wir eine konstruktive Perspektive entgegensetzen.“
Oliver ist seit 27 Jahren Polizist bei der Polizei Berlin, seit mittlerweile 14 Jahren übt er öffentlich und mit zunehmender Reichweite Kritik an der Polizei und hat 2021 die Initiative “BetterPolice” gegründet. Er verarbeitete seine Beobachtungen zu rechtsextremen Chatgruppen, rassistischem Verhalten, Gewalt und Diskriminierung bei der und durch die Polizei in seinem Buch “Ich kämpfe für eine bessere Polizei”.
Helmut arbeitet seit vielen Jahren als Polizist und versteht Polizei als Teil der Gemeinschaft. Er setzt sich bei BetterPolice für eine Zusammenarbeit ein, die auf Nähe, Vertrauen, Respekt und fairen Umgang mit Bürger*innen beruht.
“Die Polizei sollte sich als Teil der Gemeinschaft verstehen. Dies bedeutet, dass sie eng mit den lokalen Gemeinschaften zusammenarbeitet, Vertrauen aufbaut und proaktiv auf die Bedürfnisse und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger eingeht.”
Helmut ist schon sehr lange Polizist und möchte seine berufliche Lebenserfahrung bei BetterPolice einbringen, um Polizei und Gesellschaft in ein Gleichgewicht zu bringen, das von gegenseitigem Respekt, Fairness und Vertrauen geprägt ist.
Clara ist Chemikerin und zivilgesellschaftlich für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben in einer intakten Umwelt aktiv. Sie glaubt, dass alle Menschen fähig sind, gut zu sein und einander zu stützen – das gilt auch für Polizist*innen.
“Ich glaube, dass Konflikte gewaltfrei gelöst werden können. Für ein friedliches Zusammenleben braucht es keine bewaffneten uniformierten Einheiten. Menschen können miteinander sprechen, wenn Alle den Wert und die Würde jedes Einzelnen sehen. Ich glaube, dass wir keine Polizei brauchen, wenn wir unsere Art des Zusammenlebens grundlegend reformieren. Der erste Schritt dahin kann sein, die existierende Polizei zu reformieren: Zu einer Gruppe Menschen, die die Würde jedes Menschen schützt und Menschenrechte auch dort verteidigt, wo Machthabende es nicht tun.”
Clara ist Chemikerin und zivilgesellschaftlich für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben in einer intakten Umwelt aktiv. Sie glaubt, dass alle Menschen fähig sind, Gut zu sein und einander zu stützen. Das gilt auch für Polizist*innen, die in einem System stecken, das Menschen schadet. Netzwerkarbeit und viel Dialog können dieses System aufbrechen – rassistische und demokratiegefährdende Strukturen darin beseitigen.