Wir entwickeln Lehrmaterialien, Faktenchecks und Analysen zu Polizeiarbeit, Grundrechten und demokratischer Sicherheit. Denn: Eine informierte Öffentlichkeit ist die Grundlage für Veränderung.
Wir schaffen Räume für Begegnung – ob in Workshops, Podien oder digitalen Formaten. Wir bringen Betroffene, Polizei, Politik und Zivilgesellschaft zusammen: Für mehr Verständnis und echte Beteiligung.
Wir erarbeiten Impulse und Konzepte zu einer neuen Definition von Sicherheit und Freiheit. Wir mischen uns ein und fragen kritisch: Welche Rolle soll die Polizei künftig in einer gerechten Gesellschaft spielen?
Lu ist Polizeibeamt*in bei der Bundespolizei und lebt in Berlin. Als nichtbinäre Person bringt Lu persönliche Perspektiven in die Polizeiarbeit ein und engagiert sich für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Menschen innerhalb der Behörden.
„Als nichtbinäre Person in der Polizei kenne ich die Spannungsfelder zwischen individueller Identität und institutionellen Strukturen aus eigener Erfahrung. Gerade deshalb setze ich mich dafür ein, dass Polizei Vielfalt nicht nur toleriert, sondern aktiv lebt. Eine moderne Polizei muss die Gesellschaft widerspiegeln, der sie dient – offen, respektvoll und zugänglich für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Identität, Herkunft oder Lebensrealität.“
Lu ist Polizeibeamt*in bei der Bundespolizei und lebt in Berlin. Als nichtbinäre Person bringt Lu persönliche Perspektiven in die Polizeiarbeit ein und engagiert sich für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Menschen innerhalb der Behörden. Ziel ist eine Polizei, die Vertrauen schafft, Vielfalt abbildet und allen Menschen gleichermaßen gerecht wird.
Prof. Dr. Daniela Hunold ist Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Polizeiforschung und Direktorin des Instituts für private und öffentliche Sicherheit an der HWR Berlin.
“Die Polizei gibt es noch nicht lange und sie hatte zu Beginn Aufgaben, die wir heute nicht mehr so unterstreichen würden. Sie ist eine Organisation, die wir nicht als gegeben ansehen müssen. Tatsächlich werden die Arbeit und die Maßnahmen der Polizei aber wenig hinterfragt, auch die rechtlichen Voraussetzungen für Polizeiarbeit werden selten hinterfragt, sondern es wird eher dafür geworben, dass rechtliche Voraussetzungen erweitert werden.”
Prof. Dr. Daniela Hunold, Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Polizeiforschung und Direktorin des Instituts für private und öffentliche Sicherheit an der HWR Berlin. Sie forscht seit 20 Jahren zu Polizei in Deutschland mit den Schwerpunkten Diversität, Diskriminierung, Polizeikultur, Protest Policing sowie Gewalt- und Stadtforschung. Hierbei nimmt sie meist eine machtkritische Perspektive ein und ist deshalb jemand, die die Polizei zwar kritisch-reflektierend, aber institutionell ernsthaft weiterdenken will.
Vera ist Sozialwissenschaftlerin und Kriminologin und seit Jahrzehnten in der Sozialen Arbeit aktiv. Mit ihren Erfahrungen aus Kooperation und Konflikt mit der Polizei setzt sie sich bei BetterPolice für eine gewaltfreie, respektvolle und möglichst machtarme Kommunikation zwischen Polizei und Bürger*innen ein.
“Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Polizistinnen und Polizisten gemacht und ich habe sehr schlechte Erfahrungen durch unangemessene verbale und körperliche Gewaltanwendung von Polizistinnen und Polizisten gemacht. Mein Anliegen ist eine gewaltfreie, respektvolle und nicht machtgeprägte Kommunikation und Interaktion zwischen Polizei und Zivilgesellschaft.“
Vera ist Sozialwissenschaftlerin und Kriminologin und seit über 40 Jahren in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit tätig. Sowohl beruflich als auch privat – Vera ist Unterstützerin der ehemals Letzten Generation, jetzt Neuen Generation – erlebte sie immer wieder sowohl Kooperationen mit der Polizei als auch Konfrontationen.
Marika ist seit 2010 im aktiven Polizeidienst und hat einiges an Einsatzerfahrung. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Stadtvertreterin in der SPD-Fraktion von Schwerin.
„Mein Herzensthema ist Antirassismus – ich möchte das Bewusstsein dafür schaffen und in der Polizei von innen Veränderung voranbringen. Ich möchte mitgestalten, nicht nur zusehen und dabei sind mir Menschlichkeit, Zusammenhalt und miteinander reden besonders wichtig. Deshalb find ich auch unseren Ansatz bei BetterPolice so überzeugend und bin unfassbar gern dabei!“
Marika ist seit 2010 im aktiven Polizeidienst und hat einiges an Einsatzerfahrung: Von Bereitschaftspolizei über Einsatzleitstelle bis Kriminaldauerdienst. Zuletzt war sie Dienstgruppenleiterin in verschiedenen Revieren, aktuell in Ludwigslust. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Stadtvertreterin in der SPD-Fraktion von Schwerin.
Daniel Winter ist als Kriminalhauptkommissar bei der Landespolizei Hessen Ermittler in Wirtschaftsstrafsachen. Er ist außerdem Stadtverordneter für die Linke in Wiesbaden und Ortsvorsteher, Umwelt-, Klima- und Sozialaktivist.
“Ein starker Sozialstaat und staatliche Investitionen in Bildung sind die Grundlage für eine nachhaltige Kriminalprävention!”
Daniel Winter ist als Kriminalhauptkommissar bei der Landespolizei Hessen Ermittler in Wirtschaftsstrafsachen. Er ist außerdem Stadtverordneter für die Linke in Wiesbaden und Ortsvorsteher, Umwelt-, Klima- und Sozialaktivist. Langeweile gibt es bei Daniel nicht. Neben seinem Engagement ist Daniel Familienmensch und macht viel Sport.
Helmut arbeitet seit vielen Jahren als Polizist und versteht Polizei als Teil der Gemeinschaft. Er setzt sich bei BetterPolice für eine Zusammenarbeit ein, die auf Nähe, Vertrauen, Respekt und fairen Umgang mit Bürger*innen beruht.
“Die Polizei sollte sich als Teil der Gemeinschaft verstehen. Dies bedeutet, dass sie eng mit den lokalen Gemeinschaften zusammenarbeitet, Vertrauen aufbaut und proaktiv auf die Bedürfnisse und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger eingeht.”
Helmut ist schon sehr lange Polizist und möchte seine berufliche Lebenserfahrung bei BetterPolice einbringen, um Polizei und Gesellschaft in ein Gleichgewicht zu bringen, das von gegenseitigem Respekt, Fairness und Vertrauen geprägt ist.
Reinhold war 37 Jahre mit großer Leidenschaft Berufsfeuerwehrmann und Rettungsassistent in München. Bei BetterPolice setzt er sich für Empowerment von Einsatzkräften ein, die wegen ihres demokratischen, antirassistischen oder feministischen Engagements unter Druck geraten.
„Gerade jetzt sind wir darauf angewiesen, diejenigen Stimmen in der Polizei und in anderen Behörden und Sicherheitsorganisationen zu unterstützen und mit einem solidarischen Netzwerk zu versorgen, die existentiell für unsere Demokratie sind. Sich autoritären Strukturen entgegenzustellen braucht Mut und Kraft und das kann man in Gemeinschaft besser aufbringen.“
Reinhold war 37 Jahre mit großer Leidenschaft Berufsfeuerwehrmann und Rettungsassistent in München. Er hat mitgeholfen, dort eine leistungsstarke Einsatznachsorge aufzubauen. Die Belange und der Schutz von Einsatzkräften sind ihm ein Anliegen. Bei BetterPolice setzt er sich für Empowerment von Einsatzkräften ein, die wegen ihres demokratischen, antirassistischen oder feministischen Engagements unter Druck geraten.
Oliver ist seit vielen Jahren Polizist in Berlin und Gründer von BetterPolice. Er macht auf rechtsextreme Strukturen, Rassismus und Gewalt in der Polizei aufmerksam und bringt diese Innensicht in die gemeinsame Arbeit für eine demokratische, menschenrechtsorientierte Polizei ein.
„Die Polizei verfolgt keinen Selbstzweck! Wir brauchen eine Polizei – aber nicht diese. Unsere Demokratie braucht Verfassungshütende, die fest auf den Werten von Grund- und Menschenrechten steht. Doch aktuell wird die öffentliche Debatte von rechtskonservativen Stimmen dominiert, sie werden gar als Experten wahrgenommen. Dem wollen wir eine konstruktive Perspektive entgegensetzen.“
Oliver ist seit 27 Jahren Polizist bei der Polizei Berlin, seit mittlerweile 14 Jahren übt er öffentlich und mit zunehmender Reichweite Kritik an der Polizei und hat 2021 die Initiative “BetterPolice” gegründet. Er verarbeitete seine Beobachtungen zu rechtsextremen Chatgruppen, rassistischem Verhalten, Gewalt und Diskriminierung bei der und durch die Polizei in seinem Buch “Ich kämpfe für eine bessere Polizei”.
Philip arbeitet als Polizeibeamter und Notfallsanitäter und kennt Einsatzlagen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Diese doppelte Perspektive prägt seinen Blick auf Herausforderungen im Alltag von Sicherheits- und Rettungskräften. Bei BetterPolice bringt er seine Erfahrungen in das Presseteam ein und möchte dazu beitragen, komplexe Themen verständlich zu machen und den Dialog zwischen Polizei und Gesellschaft zu stärken.
„Ich bin überzeugt, dass wir nur dann Vertrauen schaffen können, wenn wir offen über Probleme sprechen, ohne die Realität des Berufs aus dem Blick zu verlieren. Genau diesen ehrlichen und differenzierten Dialog möchte ich mit meiner Arbeit unterstützen.“
Philip arbeitet als Polizeibeamter und Notfallsanitäter und kennt Einsatzlagen aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Erfahrungen aus beiden Bereichen prägen seinen Blick auf die Herausforderungen im Alltag von Sicherheits- und Rettungskräften – insbesondere im Spannungsfeld zwischen Einsatzrealität, Organisation und gesellschaftlichen Erwartungen.
Durch seine Tätigkeit hat er sowohl operative Abläufe als auch strukturelle Rahmenbedingungen kennengelernt und reflektiert. Diese doppelte Perspektive ermöglicht es ihm, Themen rund um Polizei, Führungskultur und Arbeitsrealität differenziert einzuordnen und verständlich zu vermitteln.
Bei BetterPolice bringt Philip seine Erfahrungen im Presseteam ein. Sein Ziel ist es, komplexe Themen zugänglich aufzubereiten, faktenbasiert einzuordnen und einen konstruktiven Dialog zwischen Polizei und Gesellschaft zu fördern.
Kai ist Bundespolizeibeamter in Ostdeutschland und steht für eine solidarische, menschenorientierte und klar antifaschistische Polizeiarbeit. Ihn treibt die Überzeugung an, dass Sicherheit nur dann gerecht ist, wenn sie nicht auf Ausgrenzung, Härtefantasien oder Feindbildern beruht, sondern auf Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er glaubt an Würde, Gleichwertigkeit und soziale Gerechtigkeit.
“Im Lebenslauf wird Mutterschaft oft als Lücke gelesen. Tatsächlich können Mutterschaft und Elternzeit Fähigkeiten stärken, die wir auch von Führungskräften erwarten: Priorisieren, organisieren, kommunizieren, Konflikte aushalten, Verantwortung tragen. Warum sind dann gerade in der Polizei so wenige Frauen in Spitzen- und Leitungsfunktionen vertreten?”
Kai ist Bundespolizeibeamter in Ostdeutschland und steht für eine solidarische, menschenorientierte und klar antifaschistische Polizeiarbeit. Ihn treibt die Überzeugung an, dass Sicherheit nur dann gerecht ist, wenn sie nicht auf Ausgrenzung, Härtefantasien oder Feindbildern beruht, sondern auf Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er glaubt an Würde, Gleichwertigkeit und soziale Gerechtigkeit. Er hat ein Impulspapier zur Mutterrolle in der Polizei geschrieben – lies doch mal rein, Du findest es unter „Material“.