Wir entwickeln Lehrmaterialien, Faktenchecks und Analysen zu Polizeiarbeit, Grundrechten und demokratischer Sicherheit. Denn: Eine informierte Öffentlichkeit ist die Grundlage für Veränderung.
Wir schaffen Räume für Begegnung – ob in Workshops, Podien oder digitalen Formaten. Wir bringen Betroffene, Polizei, Politik und Zivilgesellschaft zusammen: Für mehr Verständnis und echte Beteiligung.
Wir erarbeiten Impulse und Konzepte zu einer neuen Definition von Sicherheit und Freiheit. Wir mischen uns ein und fragen kritisch: Welche Rolle soll die Polizei künftig in einer gerechten Gesellschaft spielen?
Marika ist seit 2010 im aktiven Polizeidienst und hat einiges an Einsatzerfahrung. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Stadtvertreterin in der SPD-Fraktion von Schwerin.
„Mein Herzensthema ist Antirassismus – ich möchte das Bewusstsein dafür schaffen und in der Polizei von innen Veränderung voranbringen. Ich möchte mitgestalten, nicht nur zusehen und dabei sind mir Menschlichkeit, Zusammenhalt und miteinander reden besonders wichtig. Deshalb find ich auch unseren Ansatz bei BetterPolice so überzeugend und bin unfassbar gern dabei!“
Marika ist seit 2010 im aktiven Polizeidienst und hat einiges an Einsatzerfahrung: Von Bereitschaftspolizei über Einsatzleitstelle bis Kriminaldauerdienst. Zuletzt war sie Dienstgruppenleiterin in verschiedenen Revieren, aktuell in Ludwigslust. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Stadtvertreterin in der SPD-Fraktion von Schwerin.
Oliver ist seit vielen Jahren Polizist in Berlin und Gründer von BetterPolice. Er macht auf rechtsextreme Strukturen, Rassismus und Gewalt in der Polizei aufmerksam und bringt diese Innensicht in die gemeinsame Arbeit für eine demokratische, menschenrechtsorientierte Polizei ein.
„Die Polizei verfolgt keinen Selbstzweck! Wir brauchen eine Polizei – aber nicht diese. Unsere Demokratie braucht Verfassungshütende, die fest auf den Werten von Grund- und Menschenrechten steht. Doch aktuell wird die öffentliche Debatte von rechtskonservativen Stimmen dominiert, sie werden gar als Experten wahrgenommen. Dem wollen wir eine konstruktive Perspektive entgegensetzen.“
Oliver ist seit 27 Jahren Polizist bei der Polizei Berlin, seit mittlerweile 14 Jahren übt er öffentlich und mit zunehmender Reichweite Kritik an der Polizei und hat 2021 die Initiative “BetterPolice” gegründet. Er verarbeitete seine Beobachtungen zu rechtsextremen Chatgruppen, rassistischem Verhalten, Gewalt und Diskriminierung bei der und durch die Polizei in seinem Buch “Ich kämpfe für eine bessere Polizei”.
Paul war Bundespolizist, hat Jura studiert und befindet sich derzeit im Rechtsreferendariat in Berlin. Er setzt sich bei BetterPolice für Rechtsstaatlichkeit, Hinweisgeberschutz und eine Polizei mit funktionierender Fehlerkultur und echter Transparenz ein.
„Die Polizei übt das staatliche Gewaltmonopol aus. Die damit einhergehenden Befugnisse können tief in die Grundrechte von Menschen eingreifen. Zum Schutz aller ist daher eine positive und funktionierende Fehlerkultur in der Polizei für mehr Rechtsstaatlichkeit unbedingt nötig. Um sich zeitgemäß weiterentwickeln zu können, muss die Polizei sich insgesamt für ihre Beschäftigten, die Forschung und die Allgemeinheit öffnen.“
Paul war Bundespolizist und arbeitete in unterschiedlichen Bundespolizeiinspektionen. Danach studierte er Rechtswissenschaften in Münster sowie Berlin und schloss dort sein erstes Staatsexamen ab. Seit Februar 2025 befindet er sich im Rechtsreferendariat. Zwischenzeitlich arbeitete Paul bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. unter anderem im Projekt „MachMeldung!“ für einen besseren Hinweisgeberschutz in der Polizei.
Julia ist Kriminalkommissarin in Berlin und beschäftigt sich intensiv mit rechtsstaatlichen Prinzipien und der Rolle der Polizei als sichtbare Vertreterin des Staates. Bei BetterPolice tritt sie für eine Polizei ein, die alle Menschen schützt und sich klar an demokratischen Grundsätzen orientiert.
“Die Polizei darf in ihrem Handeln nicht über den rechtsstaatlichen Prinzipien einer Demokratie stehen – insbesondere, da sie im Alltag für viele Menschen oft die greifbarste Vertreterin des Staates ist. Ich will eine Polizei für alle Menschen in diesem Land- keine, von der sich nur bestimmte Gruppen geschützt fühlen können.”
Julia ist Kriminalbeamtin. Vor Beginn ihres Studiums bei der Polizei Berlin hat sie unter anderem in der Notfallmedizin sowie einige Zeit in einer psychiatrischen Einrichtung gearbeitet. Wie die Polizei mit Menschen in psychischen Notsituationen umgeht, ist Julia bei BetterPolice auch deshalb ein besonderes Anliegen.
Clara ist Chemikerin und zivilgesellschaftlich für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben in einer intakten Umwelt aktiv. Sie glaubt, dass alle Menschen fähig sind, gut zu sein und einander zu stützen – das gilt auch für Polizist*innen.
“Ich glaube, dass Konflikte gewaltfrei gelöst werden können. Für ein friedliches Zusammenleben braucht es keine bewaffneten uniformierten Einheiten. Menschen können miteinander sprechen, wenn Alle den Wert und die Würde jedes Einzelnen sehen. Ich glaube, dass wir keine Polizei brauchen, wenn wir unsere Art des Zusammenlebens grundlegend reformieren. Der erste Schritt dahin kann sein, die existierende Polizei zu reformieren: Zu einer Gruppe Menschen, die die Würde jedes Menschen schützt und Menschenrechte auch dort verteidigt, wo Machthabende es nicht tun.”
Clara ist Chemikerin und zivilgesellschaftlich für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben in einer intakten Umwelt aktiv. Sie glaubt, dass alle Menschen fähig sind, Gut zu sein und einander zu stützen. Das gilt auch für Polizist*innen, die in einem System stecken, das Menschen schadet. Netzwerkarbeit und viel Dialog können dieses System aufbrechen – rassistische und demokratiegefährdende Strukturen darin beseitigen.
Kai ist Bundespolizeibeamter in Ostdeutschland und steht für eine solidarische, menschenorientierte und klar antifaschistische Polizeiarbeit. Ihn treibt die Überzeugung an, dass Sicherheit nur dann gerecht ist, wenn sie nicht auf Ausgrenzung, Härtefantasien oder Feindbildern beruht, sondern auf Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er glaubt an Würde, Gleichwertigkeit und soziale Gerechtigkeit.
“Im Lebenslauf wird Mutterschaft oft als Lücke gelesen. Tatsächlich können Mutterschaft und Elternzeit Fähigkeiten stärken, die wir auch von Führungskräften erwarten: Priorisieren, organisieren, kommunizieren, Konflikte aushalten, Verantwortung tragen. Warum sind dann gerade in der Polizei so wenige Frauen in Spitzen- und Leitungsfunktionen vertreten?”
Kai ist Bundespolizeibeamter in Ostdeutschland und steht für eine solidarische, menschenorientierte und klar antifaschistische Polizeiarbeit. Ihn treibt die Überzeugung an, dass Sicherheit nur dann gerecht ist, wenn sie nicht auf Ausgrenzung, Härtefantasien oder Feindbildern beruht, sondern auf Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er glaubt an Würde, Gleichwertigkeit und soziale Gerechtigkeit. Er hat ein Impulspapier zur Mutterrolle in der Polizei geschrieben – lies doch mal rein, Du findest es unter „Material“.
Chiara ist Polizistin und Klimaaktivistin und kennt die Spannungen zwischen Polizei und Protest aus nächster Nähe. Bei BetterPolice verbindet sie polizeiliche Praxis mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und setzt auf Dialog statt Feindbilder.
„Nie wieder ist jetzt! Das gilt insbesondere für die Staatsgewalt. Unsere Demokratie braucht starke Stimmen für echte Gerechtigkeit statt verstummende Uniformierte für erstarkende Rechte. Wir schaffen Solidarität für alle, die sich menschenfeindlichen Entwicklungen entgegenstellen und unsere Demokratie weiterentwickeln wollen.“
Chiara ist seit 2010 Polizistin bei der Bundespolizei. 2023 geriet sie in die Schlagzeilen, als sie sich in ihrer Freizeit der Letzten Generation anschloss und kurz darauf ein behördliches Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet wurde. Im Oktober 2025 erhob Chiara vor dem Verwaltungsgericht Greifswald in diesem Verfahren Klage gegen die Bundespolizei. 2024 veröffentlichte Chiara gemeinsam mit ihrer Freundin und Klimaaktivistin Hannah das Buch “Gegen das Klima der Gewalt – Unser riskanter Einsatz zwischen Polizei und Aktivismus für eine lebenswerte Zukunft”.
Helmut arbeitet seit vielen Jahren als Polizist und versteht Polizei als Teil der Gemeinschaft. Er setzt sich bei BetterPolice für eine Zusammenarbeit ein, die auf Nähe, Vertrauen, Respekt und fairen Umgang mit Bürger*innen beruht.
“Die Polizei sollte sich als Teil der Gemeinschaft verstehen. Dies bedeutet, dass sie eng mit den lokalen Gemeinschaften zusammenarbeitet, Vertrauen aufbaut und proaktiv auf die Bedürfnisse und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger eingeht.”
Helmut ist schon sehr lange Polizist und möchte seine berufliche Lebenserfahrung bei BetterPolice einbringen, um Polizei und Gesellschaft in ein Gleichgewicht zu bringen, das von gegenseitigem Respekt, Fairness und Vertrauen geprägt ist.
Martin betont, dass Polizeiarbeit die ganze Gesellschaft betrifft. Er bringt bei BetterPolice die zivilgesellschaftliche Perspektive ein und wirbt für eine faire, transparente und demokratisch kontrollierte Polizei.
“Die Polizei betrifft uns alle – auch, wenn wir im Alltag vielleicht wenig mit ihr zu tun haben. Gerade deshalb lohnt es sich, hinzuschauen und sich mit ihrer Arbeit auseinanderzusetzen. Denn eine Polizei, die fair, transparent und im Sinne der Demokratie handelt, ist keine Selbstverständlichkeit – sondern etwas. wofür wir als Gesellschaft gemeinsam Verantwortung tragen.”
Martin ist Musiker und Komponist. Er engagiert sich in der Klimagerechtigkeitsbewegung und unterstützt BetterPolice als Teil der Zivilgesellschaft. In krisengeplagten Zeiten sieht Martin im Aufbau starker Netzwerke die größte gesellschaftliche Kraft.
Birgit Mücke ist 65 Jahre alt und nach 40 Jahren Polizeidienst in NRW pensioniert. Aktuell absolviert sie ihr Masterstudium, um danach eine Forschungsarbeit als Dissertation zu schreiben.
„Nach meiner Pensionierung hatte ich die Idee, eine Forschungsarbeit zum Grob-Thema „Gewalt gegen und durch Polizeibeamte“ zu schreiben. Ich frage mich, ob es gemeinsame Ursachen für Gewalt gibt, was dabei unternommen werden kann und ob sich die Gewaltspirale aufhalten lässt. Ich habe eigene Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven, da ich selber vielfach verletzt wurde, aber auch gegen Kolleg*innen vorgegangen bin, die Gewalt in Einsätzen überzogen haben. Ich hoffe, mit BetterPolice noch mehr Perspektiven einbeziehen zu können.“
Birgit Mücke ist 65 Jahre alt und nach 40 Jahren Polizeidienst in NRW pensioniert. Das ist für sie kein Grund zum Stillsitzen: Aktuell ist sie Lehrende für Englisch und Einsatzlehre an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung in NRW und absolviert ihr Masterstudium, um danach eine Forschungsarbeit als Dissertation zu schreiben. Birgit ist außerdem ehemalige Vorsitzende des Hilfsvereins „Copcare – Helfende Hand e.V.“