Wir entwickeln Lehrmaterialien, Faktenchecks und Analysen zu Polizeiarbeit, Grundrechten und demokratischer Sicherheit. Denn: Eine informierte Öffentlichkeit ist die Grundlage für Veränderung.
Wir schaffen Räume für Begegnung – ob in Workshops, Podien oder digitalen Formaten. Wir bringen Betroffene, Polizei, Politik und Zivilgesellschaft zusammen: Für mehr Verständnis und echte Beteiligung.
Wir erarbeiten Impulse und Konzepte zu einer neuen Definition von Sicherheit und Freiheit. Wir mischen uns ein und fragen kritisch: Welche Rolle soll die Polizei künftig in einer gerechten Gesellschaft spielen?
Daniel Winter ist als Kriminalhauptkommissar bei der Landespolizei Hessen Ermittler in Wirtschaftsstrafsachen. Er ist außerdem Stadtverordneter für die Linke in Wiesbaden und Ortsvorsteher, Umwelt-, Klima- und Sozialaktivist.
“Ein starker Sozialstaat und staatliche Investitionen in Bildung sind die Grundlage für eine nachhaltige Kriminalprävention!”
Daniel Winter ist als Kriminalhauptkommissar bei der Landespolizei Hessen Ermittler in Wirtschaftsstrafsachen. Er ist außerdem Stadtverordneter für die Linke in Wiesbaden und Ortsvorsteher, Umwelt-, Klima- und Sozialaktivist. Langeweile gibt es bei Daniel nicht. Neben seinem Engagement ist Daniel Familienmensch und macht viel Sport.
Lu ist Polizeibeamt*in bei der Bundespolizei und lebt in Berlin. Als nichtbinäre Person bringt Lu persönliche Perspektiven in die Polizeiarbeit ein und engagiert sich für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Menschen innerhalb der Behörden.
„Als nichtbinäre Person in der Polizei kenne ich die Spannungsfelder zwischen individueller Identität und institutionellen Strukturen aus eigener Erfahrung. Gerade deshalb setze ich mich dafür ein, dass Polizei Vielfalt nicht nur toleriert, sondern aktiv lebt. Eine moderne Polizei muss die Gesellschaft widerspiegeln, der sie dient – offen, respektvoll und zugänglich für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Identität, Herkunft oder Lebensrealität.“
Lu ist Polizeibeamt*in bei der Bundespolizei und lebt in Berlin. Als nichtbinäre Person bringt Lu persönliche Perspektiven in die Polizeiarbeit ein und engagiert sich für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Menschen innerhalb der Behörden. Ziel ist eine Polizei, die Vertrauen schafft, Vielfalt abbildet und allen Menschen gleichermaßen gerecht wird.
Chiara ist Polizistin und Klimaaktivistin und kennt die Spannungen zwischen Polizei und Protest aus nächster Nähe. Bei BetterPolice verbindet sie polizeiliche Praxis mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und setzt auf Dialog statt Feindbilder.
„Nie wieder ist jetzt! Das gilt insbesondere für die Staatsgewalt. Unsere Demokratie braucht starke Stimmen für echte Gerechtigkeit statt verstummende Uniformierte für erstarkende Rechte. Wir schaffen Solidarität für alle, die sich menschenfeindlichen Entwicklungen entgegenstellen und unsere Demokratie weiterentwickeln wollen.“
Chiara ist seit 2010 Polizistin bei der Bundespolizei. 2023 geriet sie in die Schlagzeilen, als sie sich in ihrer Freizeit der Letzten Generation anschloss und kurz darauf ein behördliches Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet wurde. Im Oktober 2025 erhob Chiara vor dem Verwaltungsgericht Greifswald in diesem Verfahren Klage gegen die Bundespolizei. 2024 veröffentlichte Chiara gemeinsam mit ihrer Freundin und Klimaaktivistin Hannah das Buch “Gegen das Klima der Gewalt – Unser riskanter Einsatz zwischen Polizei und Aktivismus für eine lebenswerte Zukunft”.
Holger ist seit 32 Jahren im Dienst der Landespolizei Baden-Württemberg. Nach langjähriger Tätigkeit in den Bereichen Jugend- und Rauschgiftkriminalität ist er heute in der Einstellungsberatung tätig. Privat engagiert er sich unter anderem in der Flüchtlingshilfe.
„Die rechtsextremen Tendenzen innerhalb der Polizei erschüttern mich zutiefst. Zwar bilden die demokratisch Denkenden in meiner Dienststelle glücklicherweise die deutliche Mehrheit, doch ich spüre, wie verfassungsfeindliche Strömungen durch eine falsch verstandene und einseitige Toleranz im Kollegenkreis zunehmen. Wir als Polizist*innen stehen in der Pflicht, unsere wehrhafte Demokratie aktiv zu verteidigen.“
Holger ist seit 32 Jahren im Dienst der Landespolizei Baden-Württemberg. Nach langjähriger Tätigkeit in den Bereichen Jugend- und Rauschgiftkriminalität ist er heute in der Einstellungsberatung tätig. Privat engagiert er sich in der Flüchtlingshilfe, als Fußballtrainer und ist parteilos in der Kommunalpolitik aktiv. Bei BetterPolice unterstützt er das Integrationsteam. Sein Ziel ist es, Kolleg*innen zu stärken, die sich bei den Themen demokratische Werte, Rassismus, Sexismus und Frauenrechte allein gelassen fühlen.“
Kai ist Bundespolizeibeamter in Ostdeutschland und steht für eine solidarische, menschenorientierte und klar antifaschistische Polizeiarbeit. Ihn treibt die Überzeugung an, dass Sicherheit nur dann gerecht ist, wenn sie nicht auf Ausgrenzung, Härtefantasien oder Feindbildern beruht, sondern auf Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er glaubt an Würde, Gleichwertigkeit und soziale Gerechtigkeit.
“Im Lebenslauf wird Mutterschaft oft als Lücke gelesen. Tatsächlich können Mutterschaft und Elternzeit Fähigkeiten stärken, die wir auch von Führungskräften erwarten: Priorisieren, organisieren, kommunizieren, Konflikte aushalten, Verantwortung tragen. Warum sind dann gerade in der Polizei so wenige Frauen in Spitzen- und Leitungsfunktionen vertreten?”
Kai ist Bundespolizeibeamter in Ostdeutschland und steht für eine solidarische, menschenorientierte und klar antifaschistische Polizeiarbeit. Ihn treibt die Überzeugung an, dass Sicherheit nur dann gerecht ist, wenn sie nicht auf Ausgrenzung, Härtefantasien oder Feindbildern beruht, sondern auf Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und gesellschaftlicher Teilhabe. Er glaubt an Würde, Gleichwertigkeit und soziale Gerechtigkeit. Er hat ein Impulspapier zur Mutterrolle in der Polizei geschrieben – lies doch mal rein, Du findest es unter „Material“.
Martin betont, dass Polizeiarbeit die ganze Gesellschaft betrifft. Er bringt bei BetterPolice die zivilgesellschaftliche Perspektive ein und wirbt für eine faire, transparente und demokratisch kontrollierte Polizei.
“Die Polizei betrifft uns alle – auch, wenn wir im Alltag vielleicht wenig mit ihr zu tun haben. Gerade deshalb lohnt es sich, hinzuschauen und sich mit ihrer Arbeit auseinanderzusetzen. Denn eine Polizei, die fair, transparent und im Sinne der Demokratie handelt, ist keine Selbstverständlichkeit – sondern etwas. wofür wir als Gesellschaft gemeinsam Verantwortung tragen.”
Martin ist Musiker und Komponist. Er engagiert sich in der Klimagerechtigkeitsbewegung und unterstützt BetterPolice als Teil der Zivilgesellschaft. In krisengeplagten Zeiten sieht Martin im Aufbau starker Netzwerke die größte gesellschaftliche Kraft.
Vera ist Sozialwissenschaftlerin und Kriminologin und seit Jahrzehnten in der Sozialen Arbeit aktiv. Mit ihren Erfahrungen aus Kooperation und Konflikt mit der Polizei setzt sie sich bei BetterPolice für eine gewaltfreie, respektvolle und möglichst machtarme Kommunikation zwischen Polizei und Bürger*innen ein.
“Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Polizistinnen und Polizisten gemacht und ich habe sehr schlechte Erfahrungen durch unangemessene verbale und körperliche Gewaltanwendung von Polizistinnen und Polizisten gemacht. Mein Anliegen ist eine gewaltfreie, respektvolle und nicht machtgeprägte Kommunikation und Interaktion zwischen Polizei und Zivilgesellschaft.“
Vera ist Sozialwissenschaftlerin und Kriminologin und seit über 40 Jahren in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit tätig. Sowohl beruflich als auch privat – Vera ist Unterstützerin der ehemals Letzten Generation, jetzt Neuen Generation – erlebte sie immer wieder sowohl Kooperationen mit der Polizei als auch Konfrontationen.
Marika ist seit 2010 im aktiven Polizeidienst und hat einiges an Einsatzerfahrung. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Stadtvertreterin in der SPD-Fraktion von Schwerin.
„Mein Herzensthema ist Antirassismus – ich möchte das Bewusstsein dafür schaffen und in der Polizei von innen Veränderung voranbringen. Ich möchte mitgestalten, nicht nur zusehen und dabei sind mir Menschlichkeit, Zusammenhalt und miteinander reden besonders wichtig. Deshalb find ich auch unseren Ansatz bei BetterPolice so überzeugend und bin unfassbar gern dabei!“
Marika ist seit 2010 im aktiven Polizeidienst und hat einiges an Einsatzerfahrung: Von Bereitschaftspolizei über Einsatzleitstelle bis Kriminaldauerdienst. Zuletzt war sie Dienstgruppenleiterin in verschiedenen Revieren, aktuell in Ludwigslust. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Stadtvertreterin in der SPD-Fraktion von Schwerin.
Prof. Dr. Daniela Hunold ist Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Polizeiforschung und Direktorin des Instituts für private und öffentliche Sicherheit an der HWR Berlin.
“Die Polizei gibt es noch nicht lange und sie hatte zu Beginn Aufgaben, die wir heute nicht mehr so unterstreichen würden. Sie ist eine Organisation, die wir nicht als gegeben ansehen müssen. Tatsächlich werden die Arbeit und die Maßnahmen der Polizei aber wenig hinterfragt, auch die rechtlichen Voraussetzungen für Polizeiarbeit werden selten hinterfragt, sondern es wird eher dafür geworben, dass rechtliche Voraussetzungen erweitert werden.”
Prof. Dr. Daniela Hunold, Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt Empirische Polizeiforschung und Direktorin des Instituts für private und öffentliche Sicherheit an der HWR Berlin. Sie forscht seit 20 Jahren zu Polizei in Deutschland mit den Schwerpunkten Diversität, Diskriminierung, Polizeikultur, Protest Policing sowie Gewalt- und Stadtforschung. Hierbei nimmt sie meist eine machtkritische Perspektive ein und ist deshalb jemand, die die Polizei zwar kritisch-reflektierend, aber institutionell ernsthaft weiterdenken will.
Birgit Mücke ist 65 Jahre alt und nach 40 Jahren Polizeidienst in NRW pensioniert. Aktuell absolviert sie ihr Masterstudium, um danach eine Forschungsarbeit als Dissertation zu schreiben.
„Nach meiner Pensionierung hatte ich die Idee, eine Forschungsarbeit zum Grob-Thema „Gewalt gegen und durch Polizeibeamte“ zu schreiben. Ich frage mich, ob es gemeinsame Ursachen für Gewalt gibt, was dabei unternommen werden kann und ob sich die Gewaltspirale aufhalten lässt. Ich habe eigene Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven, da ich selber vielfach verletzt wurde, aber auch gegen Kolleg*innen vorgegangen bin, die Gewalt in Einsätzen überzogen haben. Ich hoffe, mit BetterPolice noch mehr Perspektiven einbeziehen zu können.“
Birgit Mücke ist 65 Jahre alt und nach 40 Jahren Polizeidienst in NRW pensioniert. Das ist für sie kein Grund zum Stillsitzen: Aktuell ist sie Lehrende für Englisch und Einsatzlehre an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung in NRW und absolviert ihr Masterstudium, um danach eine Forschungsarbeit als Dissertation zu schreiben. Birgit ist außerdem ehemalige Vorsitzende des Hilfsvereins „Copcare – Helfende Hand e.V.“