Es ist Zeit für ein neues Verständnis von Sicherheit. Es ist Zeit für eine bessere Polizei.

Warum wir Veränderung brauchen:

Sicherheit neu denken: gerecht, deeskalierend, feministisch

Sicherheit ist mehr als Kontrolle. Sie beginnt dort, wo Menschen sich gehört, geschützt und respektiert fühlen – nicht nur dort, wo jemand durchgreift.

“Neutralität” bedeutet nicht Gleichgültigkeit

Wer Neutralität zur Ausrede macht, um Konflikten oder klaren Positionen auszuweichen, verwandelt sie in Gleichgültigkeit und überlässt das Feld jenen, die unsere Demokratie angreifen.

Polizeigewalt ist real

Rassistische, sexistische oder autoritäre Haltungen innerhalb der Polizei sind keine Einzelfälle. Sie müssen benannt, untersucht und öffentlich aufgearbeitet werden – rechtsstaatlich und transparent.

Keine echte Kontrolle – keine Fehlerkultur

Unabhängige Kontrollinstanzen fehlen. Fehlverhalten bleibt zu oft folgenlos. Ohne Aufarbeitung gibt es kein Vertrauen. Ohne Fehlerkultur keine Veränderung.

Die falschen Debatten

Anstatt über Aufgaben, Grenzen und Reformbedarf zu sprechen, drehen sich viele Diskussionen um Imagepflege. Das lenkt von echten strukturellen Problemen ab – und verhindert Lösungen.

Konservative Dominanz blockiert Reformen

Die Polizei wird in Deutschland stark von konservativen Kräften geprägt – politisch und strukturell. Das erschwert dringend nötige Reformen und verhindert eine zielführende gesellschaftliche Debatte über Macht und Verantwortung.

Wer wir sind

BetterPolice ist ein Netzwerk für eine neue Debatte über Sicherheit.

Wir sind eine Plattform für alle, die innere Sicherheit neu verhandeln wollen – kritisch, offen und solidarisch – aus der Zivilgesellschaft und aus der Polizei selbst.

Aktuelles

Sprechen und Zuhören am 8. Juli 2026 18 Uhr

Polizei und politische Gruppen begegnen sich meist nur auf der Straße. Wenn sich in der Konfrontation zwischen politischen Gruppen und Polizei Spannungen entladen, werden ungelöste gesellschaftliche Konflikte sichtbar. Egal ob Aktivist*in oder Polizist*in – auf der Straße stecken alle in ihrer Rolle fest und werden von außen als Schablone ihrer Gruppe wahrgenommen. Doch wer sind eigentlich die Menschen, die bei Demonstrationen und Aktionen des zivilen Ungehorsam auf der “anderen Seite” stehen? Was motiviert sie und wie kommen sie auf die Idee, sich in so unbequeme Situationen zu begeben und Konfrontationen in Kauf zu nehmen? Auf der Straße ist selten Raum für solche Fragen.  Beim Sprechen und Zuhören begegnen wir uns als Menschen und hören auch einmal die Stimmen, die in unserem Alltag unterrepräsentiert sind – respektvoll und auf Augenhöhe. Wie geht es Dir mit Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Aktivist*innen? Der Dialog wird moderiert vom David Loesch (Mehr Demokratie e.V.). Du möchtest dabei sein? Melde Dich an unter contact@betterpolice.de oder DEINE MAILADRESSE

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